Wir suchen
+43 1 336 11 00 office@workstar.at

Wir suchen

Über Geld spricht man! Besonders in Inseraten!

Verpflichtend ist, dass ArbeitgeberInnen das Mindestgehalt laut Kollektivvertrag angeben. Alternativ ist auch die Angabe einer Gehaltsbandbreite erlaubt.

Im englischsprachigen Raum  gehören solche Regelungen schon längst zum Alltag. In den USA, Großbritannien und sogar in Australien müssen Unternehmen das Fixgehalt bzw. die Gehaltsbandbreite einer ausgeschriebenen Stelle angeben.

Für ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen  soll diese Regelung eine Ausgangsbasis für Verhandlungen sein. Achtung: Das Gesetz gilt nur für Jobs, die nach einem Kollektivvertrag entlohnt werden. Freie DienstnehmerInnen  sind davon nicht betroffen.

Eine Strafe wird übrigens nicht gleich beim ersten Vergehen verhängt: “Ersttäter” beim Falschinserieren kommen noch mit einer Ermahnung (durch die Bezirksverwaltungsbehörde) davon. Allerdings werden dann Strafzahlungen von bis zu 360 Euro fällig.

Das eigentliche Gehalt hängt von vielen weiteren Kriterien ab — etwa Qualifikation oder Berufserfahrung. Diese Faktoren sind im angegebenen Mindestentgelt nicht mit eingerechnet.

Achtung: Wissen ArbeitergeberInnen schon zum Zeitpunkt der Stellenausschreibung, dass  MitarbeiterInnen für diesen Job auch Zulagen zustehen, so müssen diese im Inserat angeführt werden.

Hier ein paar Eckdaten:

Seit 01. März 2011 sind in Stelleninseraten verpflichtend Angaben zum Mindestentgelt zu machen.

Seit 01. Jänner 2012 wird die Verletzung dieser Regelung auch geahndet (mit einer Verwaltungsstrafe bis zu € 360,- rechnen).

Seit 01. August 2013 gilt auch für privatrechtliche Arbeitsverhältnisse, die verpflichtende Entgeltangabe in Stelleninseraten (auch da zwar kein Kollektivvertrag anwendbar ist)