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Arbeitskräfteüberlassung in Österreich – juristischer Exkurs

Wir von Workstar wollen unseren Kunden und Mitarbeitern gerne auch die rechtliche Seite des Personalleasings näher bringen. Natürlich nicht allzu trocken!

Die Überlassung von Arbeitskräften an Dritte regelt das Arbeitskräfteüberlassungsgesetz (AÜG) von 1988.  Es diente ursprünglich ausschließlich dem sozialen Schutz der überlassenen Arbeitnehmer und sollte diese insbesondere vor Ausbeutung bewahren. Mittlerweile verfolgt der Gesetzgeber mit dem AÜG auch arbeitsmarktpolitische Zwecke.

 Begriffsbestimmungen

  • Arbeitskräfteüberlassung ist die Zurverfügungstellung von Arbeitskräften zur Arbeitsleistung an Dritte.
  • Überlasser ist, wer Arbeitskräfte zur Arbeitsleistung an Dritte vertraglich verpflichtet.
  • Beschäftiger ist, wer Arbeitskräfte eines Überlassers zur Arbeitsleistung für betriebseigene Aufgaben einsetzt.

 Zahlen & Fakten

Arbeitskräfteüberlassung ist ein reglementiertes Gewerbe.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit erhebt jährlich eine Statistik zur Arbeitskräfteüberlassung.  Juli 2010 gab es insgesamt 66.054 überlassene Dienstnehmer und Dienstnehmerinnen.

Bei der Überlassung von Arbeitskräften gibt es bestimmte Verpflichtungen, die Überlasser (z.B. Aufzeichnungen über Eignungs- und Folgeuntersuchungen) und Beschäftiger (z.B. Information über die besonderen Merkmale des Arbeitsplatzes) treffen.

Key Facts

  • Titel: Arbeitskräfteüberlassungsgesetz
  • Abkürzung:  AÜG
  • Langtitel:  Bundesgesetz vom 23. März 1988, mit dem die Überlassung von Arbeitskräften geregelt (Arbeitskräfteüberlassungsgesetz – AÜG) sowie das Arbeitsmarktförderungsgesetz, das Arbeitsverfassungsgesetz, das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz und die Gewerbeordnung 1973 geändert werden
  • Typ: Bundesgesetz
  • Rechtsmaterie:  Arbeitsrecht
  • Geltungsbereich:  Republik Österreich
  • Datum des Gesetzes:   23. März 1988
  • Inkrafttretensdatum:   1. Juli 1988

Quelle:  jusline.at, ris.bka